Unterstützende Parodontaltherapie UPT

Die UPT geht über die professionelle Zahnreinigung hinaus.

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Wer einmal daran erkrankt war, muss nach abgeschlossener Parodontitistherapie (Behandlung von Zahnbettentzündungen) dauerhaft Nachsorge betreiben (Erhaltungstherapie), um das Ergebnis zu stabilisieren und eine neue Infektion und Entzündung der Zahnfleischtaschen zu verhindern. Dies nennt man unterstützende Parodontaltherapie (UPT).

Je nach Schwere der Parodontalerkrankung und Risiko des Patienten findet die UPT-Sitzung im Abstand von 3-6 Monaten statt und sollte lebenslang fortgeführt werden.

Bei der UPT-Sitzung werden u.a. folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • professionelle Zahnreinigung (PZR)
  • Pact (Photodynamische Antimikrobielle Therapie) durch Softlaser
    - nebenwirkungs- und schmerzfreie, effiziente Anwendung
    - tötet Bakterien in der Zahnfleischtasche ab
    - ersetzt im Regelfall Antibiotika
    - unterstützt und verbessert die Parodontitis- und Periimplantitistherapie
  • Erhebung der klinischen Entzündungsparameter (BOP) und mindestens einmal pro Jahr ein Parodontalstatus (Taschentiefenmessungen)
  • Reinigung und Behandlung entzündeter und vertiefter Zahnfleischtaschen
  • Behandlung freiliegender Wurzeloberflächen

Mit der geeigneten UPT können durch Parodontitis verursachte Zahnverluste zwar nicht völlig verhindert, aber durchschnittlich um die Hälfte reduziert werden.

Taschenmessung

Taschenmessung - Gesunde Situation
1.1 Gesunde Situation

Taschenmessung - Taschenbildung
1.2 Taschenbildung

Unsere UPT-Informationsbroschüre

Wenn Sie sich lieber offline über das Thema "Unterstützende Parodontaltherapie" informieren möchten, gibt es hier unsere Broschüre mit allen wichtigen Informationen zum Download.

Fr, 17.08.2018 | 10:49

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